Die aktuellen Finanzveröffentlichungen von Lenovo zeigen Umsatzeinbrüche in fast allen Geschäftsbereichen. Der chinesische Sieger des Verdrängungswettbewerbs im PC- und Server-Bereich wächst in vielen Bereichen nicht mehr. Und obwohl der Hersteller schon das 14. Mal die Top-Position in den Quartalsranglisten hält und weiter Marktanteile gewonnen hat, sinken die Umsätze.
Bei Kosten für weltweit rund 55.000 Mitarbeiter ist so ein Umsatzrückgang nicht so einfach wegzustecken. Der Gesamtumsatz von 11,2 Milliarden Dollar ist acht Prozent geringer als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die PC- und Tablet-Abteilung verkaufte 8 Prozent weniger Geräte, und auch die Data Center Group des Konzerns musste 7,8 Prozent Schwund hinnehmen.
Auch mit den Smartphones will es nicht so recht klappen: Die eigenen Entwicklungen und die der übernommenen Motorola-Sparte bringen operativen Verlust im dreistelligen Millionenbereich. Doch wenigstens hier steigt die Umsatzkurve auf, und zwar um ganze 40 Prozent.
Und so streicht der Gesamtkonzern immerhin noch einen Gewinn von 157 Millionen Dollar ein – im Vorjahr war er noch im Minus. Das war damals allerdings einer einmaligen größeren Abschreibung anzulasten.
In der Interimsmeldung für die Hongkonger Börse wiederholen die Finanzexperten nahezu panisch über mehrere Sätze hinweg, wie stabil das Unternehmen doch sei. Und klar: Im Vergleich zu vielen anderen PC-Herstellern hat sich das chinesische Unternehmen recht wacker geschlagen. Den Personalabbau mehrerer tausend Stellen im September konnte das aber nicht verhindern.
Das Unternehmen hat jetzt Konsequenzen aus dem einschlafenden Geschäft gezogen und das Management neu aufgestellt. Kirk Skaugen, ehemals Intel, soll nun die Data Center Group leiten. Den neuen Posten des Chief Legal Officers übernimmt Laura Quartela, die zuvor Positionen bei Alcatel-Lucent und Eastman Kodak innehatte. Die PC- and Smart Devices Business Group wird um den bisherigen Data-Center.Chef Gerry Smith als Chief Operating Officer erweitert. Und Yong Rui als neuer Chief Technical Officer bringt Erfahrungen von Microsoft Research Asia in die Produktentwicklung mit.
Was in allen Bereichen in den Vordergrund gestellt werden soll, ist aber die Vdertriebsstruktur des Unternehmens. Der Channel soll besser unterstützt werden, unter anderem auch bei den Serviceleistungen – bei letzeren hatten die Chinesen bis dato nicht dem besten Ruf und müssen Energien und Geld in den After-Sales-Service stecken.
Womöglich in diesem Bereich kann sich die neue Partnerschaft mit Fujitsu insbesondere in Deutschland noch als Bonus erweisen. Statt nur gemeinsam zu bauen und entwickeln könnten die Geschäftspartner durchaus noch im Servicegeschäft zu Synergien finden, die durchaus den ehemaligen Siemens-Ingenieuren bei Fujitsu neue Tätigkeitsfelder verschaffen könnten.
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