Juniper Research titelt „eRetail Sales to Reach $1.7 trillion This Year“. Wobei zu beachten ist, dass die amerikanischen Zählweisen häufig falsch übersetzt werden und die US-Trillion eine deutsche Billiarde ist, die Billion eine Milliarde.
Zahlenentwicklungen würden zeigen, dass die elektronischen Retail-Summen mehr als 17 Prozent über denen von 2014 liegen. Man vermute, dass die weltweit noch bessere Ausstattung mit Wi-Fi- und Mobilfunkzugängen zu diesem Wachstumsschub beigetragen habe. Der Trend vieler Web-2.0-Unternehmen, ihre Services zu Sales-Plattformen auszubauen, würde für einen weiterem Wachstumsschub führen.
Ob dies für Deutschland zutreffen kann, wo Mobilfunknutzer nicht so viel shoppen muss sich noch zeigen. Schon 2010 ergab jedoch eine Gfk-Studie, dass die meisten Chancen Verkäufer haben, die über mehrere Kanäle ihre Ware an den Käufer bringen. Noch ist zwar der digitale Einfluss auf In-Store-Käufe gering, praktisch aber geht Juniper davon aus, dass sich das Gewicht zugusten der In-App-Käufe verschieben wird.
Wie das Unternehmen auf seine Schlussfolgerungen kommt, veröffentlicht es unter dem Titel „Mobile & Online Purchases: Cards, Carrier Billing & Third Party Payment Platforms 2015-2020“. Darin beschreibt es Beobachtungen, dass Anbieter wie Twitter, Facebook, Pinterest and Instagram bereits einen „Buy“-Button eingeführt haben. Sie umgehen den Handel aber nicht ganz: Strategische Partnerschaften mit dem Channel soll die Kaufbereitschaft erhöhen.
Twitter probiert dies bereits durch die Funktion, den Kaufen-Knopf mit Amazon-Konten zu verknüpfen. Andere Händler könnten folgen. Juniper warnt jedoch die Händler, nicht alles auf einen Verkaufsweg zu setzen: Die Konsistenz der Botschaft im Online-, Offline- und Mobilverkauf müsse gegeben sein – auch bei der Erfassung des Käuferverhaltens.
Studienverfasser Dr. Windsor Holden: „Der Schlüssel ist bei allen Medien, das der Käufer seinen Weg zum Produkterwerb selber wählen kann“ – wer ihn bis zum Buy-Button „zwingt“ hat weniger Chancen.
Eine weitere Prophezeiung des Werks: Bis 2020 werden mehr als 40 Prozent des Retail-Geschäfts über Mobiltelefone ablaufen. In einem Whitepaper erklärt Juniper die Hintergründe, die komplette Studie gibt es bei Juniper in Großbritannien für 3970 Pfund (5647,77 Euro).
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