Surfen statt saufen: Eine Studie aus UK

Strategie

Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage sind viele Menschen bereit, ihr Konsumverhalten zu ändern. Viele Briten würden zum Beispiel auf Alkohol, Friseurbesuche und neue Kleidung verzichten – nicht aber auf Internet-Zugang und Mobiltelefon. Dies ist das Ergebnis einer Befragung, die im Auftrag von BT unter mehr als 1600 erwachsenen Briten durchgeführt wurde.

Jeder Vierte (29%) der Befragten gab an, Angst vor einer drohenden Rezession zu haben und die Bereitschaft, zu sparen, ist allenthalben zu spüren. So führten die Befragten klassische Sparmaßnahmen auf wie ‚Zuhause bleiben’ (63%) anstatt abends wegzugehen und gaben an, tendenziell an neuer Kleidung und Alkohol zu sparen. Zu den Annehmlichkeiten, auf die man trotz der damit verbundenen Kosten keinesfalls verzichten möchte, gehörten dagegen der Internet-Zugang, den 57% als unverzichtbar bezeichneten, sowie das Mobiltelefon (37%). Der Internet-Zugang wurde damit sogar als wichtiger eingeschätzt als frisches Obst und Gemüse (43%).

Als einen Grund dafür vermutet der Finanzexperte Alvin Hall, dass der Internet-Zugang seinen Nutzern wiederum die Möglichkeit bietet, Geld zu sparen, zum Beispiel indem man online nach Sonderangeboten sucht oder an Online-Auktionen teilnimmt.

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